HIER GEBLIEBEN! FÜR DAS GANZE BLEIBERECHT! LAGER SCHLIEßEN!
Samstag, 20.12.2008, 13:30
in Bayreuth, Jean-Paul-Platz
bei der Stadthalle
Nach einer Pressekonferenz am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, gehen wir Flüchtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft Wilhelm-Busch-Straße gemeinsam mit Flüchtlingen aus ganz Bayern und anderen solidarischen Menschen auf die Straße, um auf unsere Lebenssituation, unsere Erfahrungen mit Behörden und die Verhältnisse im Flüchtlingsheim aufmerksam zu machen.
Wir wollen nicht länger stillsitzen und abwarten, sondern für unsere Rechte aufstehen und kämpfen!
Auf der Seite des Bayerischen Flüchtlingsrats gibt es eine Unterschriftenliste gegen die Abschiebung des 24jährigen irakischen Christen Ziyad Elia Rifaat. Obwohl Ziyads Bruder aus denselben Fluchtgründen wie Ziyad bereits als Flüchtling in Deutschland anerkannt ist, wurde Ziyad mittels des Dublin II-Systems nach Griechenland abgeschoben, wo er obdachlos unter menschenunwürdigen Bedingungen leben musste. Deswegen ist er nach Deutschland zurückgekehrt und wurde erneut in Abschiebehaft genommen. Wir fordern die sofortige Freilassung Ziyads und den Stopp aller Abschiebungen aufgrund der Dublin II-Richtlinie. Stop Deportation! Also: In die Unterschriftenliste eintragen!
+++Update: Ziyad ist mittlerweile wohl aufgrund des von seinen UnterstützerInnen aufgebauten Drucks freigekommen. Er kann aber immer noch abgeschoben werden. Deshalb brauchen wir auch weiterhin Eure Hilfe!+++
ENGLISH:
SAME RIGHTS FOR EVERYONE!
INTERNATIONAL DEMO
11/20TH/2008
5 PM / POTSDAM / PLATZ DER EINHEIT
Demonstration on the occasion of the conference of the interior ministers concerning the day of rights of children:
For the rights of a child of the UNO–Charta and the abolition of the obligatory residency
For the right and legalisation of residence
Unfortunately, the same rights for everyone are only an empty claim in Germany. The rights of a child from the UNO-charta do not account for refugees. Over 100.000 endured refugees have to live in fear of deportation for years, they can´t even leave their federal state, this is meant by obligatory residency.
It is time to act! |This is why we demand the conference of the interior ministers in Potsdam (November, 20.–21st) as well as the politicians of the Federal Republic of Germany on the occasion of the 49th anniversary of the signing of the rights of children in the United Nations:
- a right for residence for all – no matter if with documents or without;
- to completely realize the convention for human rights and the rights of children of the UNO in the the Federal Republic of Germany;
- to abolish the obligatory residency in Germany;
- the tear down fences and walls at the European boundaries,
- to open escape routes and to generousely accomodate people in misery.
Hier gibts unseren aktuellen Flyer zum Download. Einfach Ausdrucken, auf Vorder- und Hinterseite kopieren, einmal in der Mitte durchschneiden, im Freundeskreis, Schule, Uni, Arbeitsplatz verteilen und was Gutes für die Karawane tun. Denn die Karawane arbeitet ehrenamtlich und freut sich über weitere MitstreiterInnen, aber auch Spenden.
Karawane München: unabhängige für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen.
Die dramatische Situation für Flüchtlinge in Patras (Griechenland) ist seit dem ProAsyl Bericht auch in Deutschland bekannt. Per Handyvideo hat sich ein Insasse des Detetioncenters im Hafen von Patras an die Öffentlichkeit gewandt.
The United Nations (UN) Radio Freetown Sierra Leone hosted Rex Osa and Clarke Itama to a LIVE radio discussion on the “Embassy Hearings” The program started 1.40am here in Germany (11.41pm in Sierra Leone) with a moderator in Sierra Leone listening in and sending back responses to us. Rex Osa started the discussion while the radio presenter ask questions as it came from listeners through text messages and email. Clarke Itama came next, representing Caravan München and he spoke very strongly (and was later commended by listeners in Sierra Leone) He went further to mention the name of a Sierra Leonean (Unisa Jalloh) whom was picked up by the authorities recently awaiting deportation.
Wir haben gerade ein Internetfeature auf Englisch zu den Abschiebeanhörungen durch die nigerianische Botschaft online gestellt. Mit Videostatement, Text, Links und Bildern aus Halberstadt.
mit Xiomara Corpeno von der Menschenrechtsorganisation CHIRLA aus Los Angeles
Veranstaltung am 15. September 2008 um 18 Uhr
im Gewerkschaftshaus, Kantine
Schwanthalerstraße 64
Während in Deutschland der Kampf gegen Abschiebungen und der Kampf um Arbeitsrechte wenig miteinander zu tun hat, ist dies in den USA Alltag. Xiomara Corpeno wird diese Erfahrung im Rahmen einer Rundreise nach Deutschland bringen. Sie arbeitet bei CHIRLA (Los Angeles) als Organizerin von prekarisierten ArbeitnehmerInnen, sowohl speziell mit migrantischen Hausarbeiterinnen als auch allgemeiner im gesamten Niedriglohnbereich. Gleichzeitig ist CHIRLA an den großen Legalisierungs- und Anti-Abschiebekämpfen beteiligt.
mit Patrick Bauer (Neon-Redakteur) und der unglaublichen Geschichte von Ziyad Elia Rifaat
am Samstag, 30. August 2008, 20:30 Uhr
im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80
Raum 211 - bei gutem Wetter auf der Terasse
Patrick Bauer, Redakteur des Neon-Magazins, besuchte zusammen mit dem Fotografen Julian Baumann Flüchtlinge in Griechenland. Er traf dort auf verzweifelte, bewunderswerte und starke Menschen deren Rechte mit Füßen getreten werden sowie auf Menschen die dieses Unrecht nicht hinnehmen.
Auch in München ist die griechische Flüchtlingstragödie präsent. So auch für die Angehörigen von Ziyad Elia Rifaat. München ließ den jungen Christen aus dem Irak nach Griechenland abschieben. Heute lebt er in Athen auf einer Verkehrsinsel: Obdachlos, rechtlos und von der Abschiebung bedroht . Die Jugendlichen Ohne Grenzen - Bayern setzen sich zusammen mit Freunden der Familie und seinem Bruder Petrus, der mit ihm nach München kam, für seine Rückkehr ein und sammeln Spenden um ihn schon jetzt zu unterstützen. Gleichzeitig fordern wir ein Ende der Griechenland-Abschiebungen aus Deutschland.
Setzen auch Sie sich für Ziyad ein. Jede Spende hilft.
Spenden können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.
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Wien: Terrorverdächtiger Mohamed M. im Hungerstreik (diepresse.com)Monday, 5 January 2009, 8:35 pm Der 23-jährige Verdächtige im Terrorprozess protestiert gegen "Hinderungen" durch Behörden und Richterin, seine Unschuld zu beweisen. M. steht unter ärztlicher Aufsicht, Lebensgefahr besteht nicht. […]
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