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	<title>Comments on: An Encounter with the &#8220;Hausmeister&#8221;</title>
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	<description>Karawane für die Rechte der Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten -- München</description>
	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 00:38:13 +0000</pubDate>
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		<title>By: Schlüsselgewalt &#124; bikepunk 089</title>
		<link>http://carava.net/2007/04/11/an-encounter-with-the-hausmeister/#comment-164</link>
		<dc:creator>Schlüsselgewalt &#124; bikepunk 089</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 12:14:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ein Bekannter von mir war vor einiger Zeit in einem M&#252;nchner Fl&#252;chtlingslager, um dort einen Fl&#252;chtling zu interviewen. Der Interviewpartner hat meinen Kumpan versetzt, der suchte das Lager von oben bis unten ab. Als er mal wieder klopfend vor der Zimmert&#252;r seines Interviewpartners stand, wurde er von einer Fotografiestudentin angesprochen. Sie bot ihm an, das Zimmer aufzusperren, damit er gucken kann ob sein Interviewpartner da ist - sie machte zu diesem Zeitpunkt gerade irgendein Praktikum oder so in dem Lager, und hatte u.a. einen Generalschl&#252;ssel zu den meisten Zimmern. Auf die Idee, dass es ungef&#228;hr gegen alle Grundregeln des Anstands, und jeden Respekt vor jemandes Privatsph&#228;re verst&#246;sst mal eben so sein Zimmer aufzusperren kam die Nuss nicht. Das ist ein extremeres Beispiel, von Medienschaffenden mit &#228;hnlichen Einstellungen h&#246;re ich aber &#246;fter. Meine These, wie so eine spezifische R&#252;cksichtslosigkeit und Verbl&#246;dung zustande kommt - in deutschen Fl&#252;chtlingslagern sollen Fl&#252;chtlinge den Beh&#246;rden weitgehend ausgeliefert sein. Wer da von aussen rein kommt und die Funktion des Lagersystems, und die eigene Rolle darin, nicht reflektiert, h&#228;lt dieses ausgeliefert sein dann f&#252;r ok oder wenigstens normal. Wenn die meiste Kommunikation mit dem Lagerpersonal stattfindet, wird vielleicht auch deren Perspektive &#252;bernommen. Und wer rassistisch ist, und sich sonst zur&#252;ckh&#228;lt verliert in der Situation in einem Fl&#252;chtlingslager vielleicht ein paar Hemmungen. Schlimmer als marodierende Fotograf_innen sind aber wahrscheinlich die Hausmeister. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ein Bekannter von mir war vor einiger Zeit in einem M&#252;nchner Fl&#252;chtlingslager, um dort einen Fl&#252;chtling zu interviewen. Der Interviewpartner hat meinen Kumpan versetzt, der suchte das Lager von oben bis unten ab. Als er mal wieder klopfend vor der Zimmert&#252;r seines Interviewpartners stand, wurde er von einer Fotografiestudentin angesprochen. Sie bot ihm an, das Zimmer aufzusperren, damit er gucken kann ob sein Interviewpartner da ist - sie machte zu diesem Zeitpunkt gerade irgendein Praktikum oder so in dem Lager, und hatte u.a. einen Generalschl&#252;ssel zu den meisten Zimmern. Auf die Idee, dass es ungef&#228;hr gegen alle Grundregeln des Anstands, und jeden Respekt vor jemandes Privatsph&#228;re verst&#246;sst mal eben so sein Zimmer aufzusperren kam die Nuss nicht. Das ist ein extremeres Beispiel, von Medienschaffenden mit &#228;hnlichen Einstellungen h&#246;re ich aber &#246;fter. Meine These, wie so eine spezifische R&#252;cksichtslosigkeit und Verbl&#246;dung zustande kommt - in deutschen Fl&#252;chtlingslagern sollen Fl&#252;chtlinge den Beh&#246;rden weitgehend ausgeliefert sein. Wer da von aussen rein kommt und die Funktion des Lagersystems, und die eigene Rolle darin, nicht reflektiert, h&#228;lt dieses ausgeliefert sein dann f&#252;r ok oder wenigstens normal. Wenn die meiste Kommunikation mit dem Lagerpersonal stattfindet, wird vielleicht auch deren Perspektive &#252;bernommen. Und wer rassistisch ist, und sich sonst zur&#252;ckh&#228;lt verliert in der Situation in einem Fl&#252;chtlingslager vielleicht ein paar Hemmungen. Schlimmer als marodierende Fotograf_innen sind aber wahrscheinlich die Hausmeister. [...]</p>
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