Info-Veranstaltung zu Togo: Geschichten von jenseits der Festung Europa
Reisebericht und Diavortrag linker AktivistInnen aus München
Mittwoch, 18. 2., 20 Uhr 30, Mittwochskafe im Kafe Marat / Thalkirchner
str. 104
Nähe U3/U6 Goetheplatz, bzw. Bus 58 Kapuzinerstraße
Das kleine westafrikanischen Land Togo gehört zu den Teilen der Welt, die abgehängt sind in der globalen Verteilung von Reichtümern, Geld und Chancen auf materielle Sicherheit. Jahrzehntelang wurde die Bevölkerung durch ein diktatorisches Regime terrorisiert, das sich der Rückendeckung der ehemaligen europäischen Kolonialmächte stets sicher sein konnte.
Viele TogoerInnen flohen seit den 90er Jahren nach Europa, zum einen um sich vor staatlicher Verfolgung zu retten, aber auch auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven und Einkommen für sich und ihre zuhause gebliebenen Familien. Viele wurden auch durch deutsche Ausländerbehörden in eine perspektivlose Situation hinein abgeschoben.
Aber Geschichten aus Togo sind auch Geschichten von vielfältigen Formen sozialer Organisierung von unten in Frauenkommitees, Kinder-und Jugendclubs, lokalen NGOs, Opppositionsparteien und Menschenrechtsinitiativen.
Gerit Boekbinder, aktiv in der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“ hat 3 ½ Monate in Sokodé, der zweitgrößten Stadt Togos, als Lehrer gearbeitet und daneben mit abgeschobenen Flüchtlingen sowie mit AktivistInnen sozialer Initiativen gesprochen.
Siehe auch:
Teacherboy in Sokode