Spontandemonstration gegen Abschiebungen am Münchner Flughafen

Am 03. Oktober demonstrierten mehrere AktivistInnen der Karawane München am Münchener Flughafen gegen Abschiebungen und das schmutzige Geschäft der Abschiebeairlines mit dem Schicksal von Flüchtlingen. Jedes Jahr werden mehr als 2000 Menschen vom Münchener Flughafen aus abgeschoben und in die unzumutbare Situation, vor der sie in Deutschland Schutz suchten, zurückgeschickt. Airlines, die Abschiebungen durchführen, werden zu Mittätern dieser Menschenrechtsverletzung. Nachdem das Bundesverfassungsgericht Demon-strationsverbote an Flughäfen für unzulässig erklärt hat und bereits am 06. August eine erfolgreiche Demonstration gegen Abschiebungen am Münchener Flughafen durchgeführt wurde, demonstrierten wir am 03. Oktober als Reaktion auf die Abschiebung zweier iranischer Flüchtlinge von Frankfurt aus sowie generell auf die ständig stattfindenden Abschiebungen aus Deutschland. Am Terminal 2 wurden Flugblätter verteilt und die Fluggäste mit Schildern und Transparenten auf das tägliche Unrecht der Ausgrenzung und Abschiebungen aufmerksam gemacht. Gezielt richtete sich der Protest auch gegen die am Terminal 2 ansässige Lufthansa, die sich an dem schmutzigen Geschäft mit Abschiebungen rege beteiligt.
Der Flughafen ist ein Tatort permanenter Menschenrechtsverletzungen. Wir werden unseren Protest weiterhin konsequent dorthin tragen und den Staat und die Abschiebeairlines für ihre unmenschliche Praxis anprangern.
Bilder:

Abschiebungen stoppen – in München und überall!


Eine Reaktion zu “Spontandemonstration gegen Abschiebungen am Münchner Flughafen”

  1. naftal robert

    sehr gut